Journalismus-Revolution in einem Absatz

An der New York University gibt es einen renommierten Journalismus-Studiengang. Warum die Ausbildung dort so gut ist, zeigt der aktuelle Jahrgang Studio 20 unter der Leitung von Journalismus-Guru Jay Rosen (der Typ, der das Bonmont „the people formerly known as the audience“ geprägt hat). Seine elf Studenten haben die grundlegenden Veränderungen im Journalismus auf der Website News Literacy 2016 in einen Absatz gegossen:

As news consumption moves to mobileONE and publishers lose control of distribution,TWObusiness models have to evolve with changes in the larger ecosystem.THREE Wise media companies are focusing more on products,FOUR exploring how to personalize the flow of information,FIVE and engineering a smarter newsroom workflow.SIXMeanwhile, journalists are realizing that data can help them find better stories,SEVEN and they’re making friends with automation.EIGHTThey understand that users can assist in news production,NINE that if you can’t have scale it’s better to be niche,TEN and that excelling at explanation can interest more people in the news.ELEVEN

Jeder der elf Studenten erläutert einen dieser Leitsätze und reichert ihn mit wertvollen Links zu weiterführender Literatur, Experten für das jeweilige Gebiet und Grafiken an.

Deswegen finde ich News Literacy doppelt spannend: Zum einen teile ich die Beobachtungen inhaltlich weitestgehend, zum anderen halte ich das für ein absolutes Vorzeigeprojekt in der Journalistenausbildung.

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journo2014: Was Journalisten können müssen

Vor kurzem hat der geschätzte Kollege Dirk von Gehlen auf seinem Blog gefragt: „Welche Regeln sollte man befolgen, um ein guter Journalist zu sein„? Damit das Ganze ein bisschen Fahrt aufnimmt, hat er auf Twitter den Hashtag #journo2014 aufgemacht und in der Tat eine Menge qualifiziertes Feedback dazu bekommen. Da es bei dieser Frage darum geht, wie sich das journalistische Berufsbild im Digitalzeitalter wandelt, ist das für mich als Journalisten-Trainer eine hoch relevante Debatte, in die ich mich auch eingeschaltet habe. Darum ist es mir wichtig, die aus meiner Sicht relevantesten Beiträge hier noch mal zu dokumentieren – und auch ein bisschen zu ordnen. journo2014: Was Journalisten können müssen weiterlesen

Best of „Besser Online“ 2014

„Das Netz in die Hand nehmen“ lautete das Motto, unter dem der Deutsche Journalistenverband (DJV) in die Berliner Kalkscheune eingeladen hatte. Das Spektrum war weit, von SEO über Datenjournalismus und mobile Reporting bis zu Bezahlmodellen. Hier die Dokumentation.

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Kanalisieren statt kannibalisieren

Das Internet kannibalisiert die Zeitung! Eine Denke, die leider noch immer in vielen deutschen Verlagshäusern herrscht.  Statt strikt in starren Produktionsabläufen zu denken, sollten Medien im Netz zu Marken werden und den richtigen Inhalt zur richtigen Zeit auf dem richtigen Kanal spielen.

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Vernetzte neue Welt…

…10 Thesen zur Zukunft der Qualitätsmedien – so lautete der Titel meines Vortrages, den ich am 18. Juni beim Symposium „(Wie) Verändert sich Qualität?“ vom Institut für Rundfunktechnik und der ARD.ZDF-Medienakademie gehalten habe. Im Anschluss gab’s eine Diskussion, bei der ich überwiegend Zustimmung erntete – nur der Vorschlag, Redaktionskonferenzen öffentlich zu machen (habe ich im Rahmen von These 8 erwähnt), stieß bei den Kollegen des Bayerischen Rundfunk auf Skepsis. Wie seht ihr das, wie steht ihr zu den anderen Thesen?

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