re:publica 12: Die Highlights für Journalisten

re:port war einer von 13 Tracks der re:publica 2012 – für mich als Journalist der spannendste. Praktisch fand ich das Tool Torial, inspirierend die Trends beim visuellen Storytelling und eine gute Wiederholung Udo Vetters Spielregeln fürs Netz. Ein Best Of.

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Datenjournalismus als Geschäftsmodell

Der SZ-Zugmonitor hat den Datenjournalismus in Deutschland um ein Referenzprojekt bereichert und ist in der Szene oft und meist positiv besprochen worden. Weitaus weniger im Rampenlicht steht die Agentur, die hinter dem Zugmonitor steckt: OpenDataCity. Ein Porträt.

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Live, multimedial, dialogisch – Journalismus-Trends im Digitalzeitalter

In den kommenden Wochen betreue ich die 50 K der Deutschen Journalistenschule in puncto Crossmedialität. Zwar stehen zuerst noch Zeitschrift, Radio und Fernsehen auf dem Lehrplan, damit die Nachwuchsjournalisten aber von vornherein medienübergreifend denken, habe ich sie heute dafür sensibilisiert. Hier die Folien, anhand derer ich Chancen und Anforderungen von Journalismus im Digitalzeitalter erläutert habe.

Süddeutsche.de-Redesign: Näher ans Mutterschiff

Neues Design von Süddeutsche.de nach dem Relaunch 2012
Neues Design von Süddeutsche.de

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres hat süddeutsche.de an seiner Homepage geschraubt: Durch die zeitungsähnliche Optik, das „ü“ in Logo und Domain, und die Integration von jetzt.de und SZ-Magazin in die Homepage ist die Gesamtmarke „Süddeutsche“ gestärkt. Zugleich schärft die Online-Redaktion mit ihren neuen Social Media-Angeboten, dem neuen interessanten Digitalblog und der stärkeren Betonung des Selbstverständnisses als Live-Medium ihr eigenes Profil.

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SZ auf dem iPad: multimedial top, interaktiv ein Flop

So sieht die Startseite einer iPad-Ausgabe aus. Die Navigation links ist immer präsent

Vier Monate nach dem SZ-Magazin geht nun auch die Süddeutsche Zeitung selbst mit einer eigenen iPad-App an den Start: Die Benutzerführung ist logisch, optisch ist die App ansprechend, es wird auch viel multimedialer Mehrwert geboten. Schade ist nur, dass die App in sich abgeschlossen ist und auch kein Feedback erlaubt.

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Scheuklappen im Schnelligkeitswahn

Mit Live-Tickern und -Blogs wollen Online-Medien ihre Stärke zur Echtzeitkommunikation ausspielen. Gespeist werden diese Formate meist nur mit Material aus anderen journalistischen Quellen. Dabei kann User Generated Content hilfreicher sein – wenn man ihn zu verifizieren weiß. Anmerkungen zur Diskussion über den Schnelligkeitswahn im Onlinejournalismus auf der Konferenz „Besser Online 2011“.

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SZ Magazin goes iPad: Mehrwert mit Stil

Vor einigen Monaten probierte das SZ-Magazin Augmented Reality aus. Eine schöne Spielerei, aber ein bisschen fummelig und so einen rechten Mehrwert hatte das alles nicht. Ganz anders jetzt bei der iPad-App des SZ Magazins, die es seit der aktuellen Ausgabe zum Preis von 0,79 Cent pro Ausgabe gibt (der ist nicht weiter tragisch, findet aber auf sz-magazin.de/ipad nirgendwo Erwähnung…) .

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Linklisten waren gestern, kuratieren ist die Zukunft

Die Informationsflut im Internet fordert die Journalisten heraus. Sie müssen mehr denn je fremde Inhalte sichten, aufbereiten und in einen Zusammenhang stellen. Wenn sich Journalisten in die Rolle des Mehrwert schaffenden Kurators begeben, entsteht eine neue Form des Storytellings.
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Mobiler Journalismus: Wenn die Community korrigiert

Als MoJane – die mobile, multi- und crossmediale Reporterin der Rhein-Zeitung – betritt Katrin Steinert neue journalistische Pfade – auch was den Workflow betrifft: Redigieren findet nicht mehr statt, Korrekturen und Tipps kommen in erster Linie aus ihrer Online-Community. Eine Zwischenbilanz nach eineinhalb Jahren.

Wegen des Wiedererkennungswertes achtet Katrin Steinert, die mobile Reporterin der Rhein-Zeitung darauf, immer mal wieder selbst im Bild ihrer Videos zu sein.
Wegen des Wiedererkennungswertes achtet Katrin Steinert, die mobile Reporterin der Rhein-Zeitung darauf, immer mal wieder selbst im Bild ihrer Videos zu sein.

In meinen Seminaren zu crossmedialem Journalismus zeige ich als Beispiel unter anderem die Rhein-Zeitung. Hier funktioniert nicht nur Print-Online, sondern auch Online-Print. Darüber pflegt die Rhein-Zeitung ein umfangreiches Social Media-Angebot, vor allem auf Twitter. Zumindest unter den Regionalzeitungen ist das sehr vorbildlich. Der crossmediale Ansatz der Rhein-Zeitung lässt sich an einer Position bzw. an einer Person exemplarisch festmachen: an Katrin Steinert, alias MoJane. Ich habe sie daher angerufen, um mit ihr nach eineinhalb Jahren Tätigkeit als mobile Reporterin ein Zwischenfazit zu ziehen.
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