Im Grünwalder Stadion ist der TSV 1860 eine Macht

Heute Abend kehrt die erste Mannschaft des TSV 1860 München nach zwölfjähriger Absenz zurück ins Grünwalder Stadion. Dort haben die Löwen viel mehr Heimspiele gewonnen als in den anderen beiden Münchner Stadien, wie meine Datenanalyse ergeben hat. Im Grünwalder Stadion ist der TSV 1860 eine Macht weiterlesen

Wenn alle Dämme brechen – welche Regeln gelten noch im Journalismus?

…das ist die Leitfrage, die meine Kollegin Ulrike Schnellbach und ich uns in einem Webinar der Journalistenakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung gerade stellen. Hintergrund sind die schwierigen Umstände, in denen Journalisten heute arbeiten müssen: Zum Beispiel die Konkurrenz durch nicht-Journalisten, seien es Bürger, Institutionen oder Regierungen, die häufig Gerüchte und Desinformation in die Welt setzen. Oder der enorme Schnelligkeitsdruck, unter dem Medien stehen und der manchmal zu Lasten der Qualität geht. Konkret haben wir unser Medienethik-Webinar in vier Sitzungen unterteilt:

  1. Erregungspotential als Nachrichtenfaktor? (26. Juni)
  2. Paradoxer Live-Wahn: Viel kritisiert, viel genutzt (27. Juni)
  3. Können Fact-Checker den Kampf gegen die Fake-News-Welle gewinnen? (4. Juli)
  4. Journalismus und PR – getrennte Welten? (5. Juli)

Wer am 4. und 5. Juli noch teilnehmen will, kann einfach um jeweils 19 Uhr in unseren Webinarraum kommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ich stelle hier die Videos ein, sobald sie verfügbar sind. Eine komprimierte inhaltliche Zusammenfassung zu jeder Sitzung gibt es später ebenfalls.

  1. Erregungspotenzial als Nachrichtenfaktor?

2. Paradoxer Live-Wahn: viel genutzt, viel kritisiert

TSV 1860 München: Die Medien sind ein ständiger Unruheherd

Der TSV 1860 München ist abgestiegen, an der Grünwalder Straße herrschen chaotische Zustände.  Die Münchner Sportmedien weiden sich an hochkochenden Emotionen und Schuldzuweisungen statt Lösungsansätze aufzuzeigen. TSV 1860 München: Die Medien sind ein ständiger Unruheherd weiterlesen

Live-Ticker sind gefragt: So gelingen sie

Live-Journalismus ist in. Was einfach aussieht, ist in Wahrheit hoch komplex, denn Recherche, Überprüfung und Veröffentlichung müssen hier so schnell wie bei keinem anderen Format erfolgen. Vier Tipps, wie Journalisten diese anspruchsvolle Aufgabe meistern können. Live-Ticker sind gefragt: So gelingen sie weiterlesen

Fake-News, Facebook, Fortbildung

Ich habe hier in letzter Zeit – (zu) wenig geschrieben. Das liegt daran, dass ich bei piqd im Kanal Medien&Gesellschaft sehr aktiv war. Ich habe mich vor allem mit der Fake-News-Problematik und dem Verhältnis von Facebook und Medienverlagen beschäftigt. Um diese beiden Themen geht es unter anderem auch in einem größeren Fortbildungs-Projekt, an dem ich gerade arbeite. Sobald es fertig ist, werde ich hier darüber berichten, versprochen. 

US-Präsidentschaftswahl: Auch das Verhältniswahlrecht hätte Clinton nicht geholfen

Hillary Clinton hat US-weit mehr Stimmen bekommen als Donald Trump. Weil in den USA aber nach Bundesstaaten und dort nach Mehrheitswahlrecht gewählt wird, hat Trump die Wahl gewonnen. Hätte Clinton gewonnen, wenn es in den USA ein Verhältniswahlrecht gäbe? Ich habe das mal genau durchgespielt. US-Präsidentschaftswahl: Auch das Verhältniswahlrecht hätte Clinton nicht geholfen weiterlesen

Datenjournalismus und Online-Recherche auf der NR16

Die Jahrestagung des Netzwerks Recherche hat sich einen festen Platz in meinem Terminkalender erobert. Das liegt vor allem an den informativen und praktischen Workshops zu Datenjournalismus und Online-Recherche, die ich wieder in einer Storify zusammengefasst habe:

Ich war so frei: Journalistentraining in der Mongolei

GIZ-Journalistentraining in der Mongolei
Das Gruppenbild mit mir und den GIZ-Teilnahmeurkunden war den mongolischen Kollegen wichtig…

Als selbständiger Journalistentrainer erlebt man immer mal wieder Abenteuer: Was ich in der Mongolei über Medien und Politik gelernt habe und warum die mongolischen Journalisten meine dankbarsten Seminarteilnehmer ever waren.

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Journalismus-Revolution in einem Absatz

An der New York University gibt es einen renommierten Journalismus-Studiengang. Warum die Ausbildung dort so gut ist, zeigt der aktuelle Jahrgang Studio 20 unter der Leitung von Journalismus-Guru Jay Rosen (der Typ, der das Bonmont „the people formerly known as the audience“ geprägt hat). Seine elf Studenten haben die grundlegenden Veränderungen im Journalismus auf der Website News Literacy 2016 in einen Absatz gegossen:

As news consumption moves to mobileONE and publishers lose control of distribution,TWObusiness models have to evolve with changes in the larger ecosystem.THREE Wise media companies are focusing more on products,FOUR exploring how to personalize the flow of information,FIVE and engineering a smarter newsroom workflow.SIXMeanwhile, journalists are realizing that data can help them find better stories,SEVEN and they’re making friends with automation.EIGHTThey understand that users can assist in news production,NINE that if you can’t have scale it’s better to be niche,TEN and that excelling at explanation can interest more people in the news.ELEVEN

Jeder der elf Studenten erläutert einen dieser Leitsätze und reichert ihn mit wertvollen Links zu weiterführender Literatur, Experten für das jeweilige Gebiet und Grafiken an.

Deswegen finde ich News Literacy doppelt spannend: Zum einen teile ich die Beobachtungen inhaltlich weitestgehend, zum anderen halte ich das für ein absolutes Vorzeigeprojekt in der Journalistenausbildung.