Wenn alle Dämme brechen – welche Regeln gelten noch im Journalismus?

…das ist die Leitfrage, die meine Kollegin Ulrike Schnellbach und ich uns in einem Webinar der Journalistenakademie der Friedrich-Ebert-Stiftung gerade stellen. Hintergrund sind die schwierigen Umstände, in denen Journalisten heute arbeiten müssen: Zum Beispiel die Konkurrenz durch nicht-Journalisten, seien es Bürger, Institutionen oder Regierungen, die häufig Gerüchte und Desinformation in die Welt setzen. Oder der enorme Schnelligkeitsdruck, unter dem Medien stehen und der manchmal zu Lasten der Qualität geht. Konkret haben wir unser Medienethik-Webinar in vier Sitzungen unterteilt:

  1. Erregungspotential als Nachrichtenfaktor? (26. Juni)
  2. Paradoxer Live-Wahn: Viel kritisiert, viel genutzt (27. Juni)
  3. Können Fact-Checker den Kampf gegen die Fake-News-Welle gewinnen? (4. Juli)
  4. Journalismus und PR – getrennte Welten? (5. Juli)

Wer am 4. und 5. Juli noch teilnehmen will, kann einfach um jeweils 19 Uhr in unseren Webinarraum kommen. Die Teilnahme ist kostenlos.

Ich stelle hier die Videos ein, sobald sie verfügbar sind. Eine komprimierte inhaltliche Zusammenfassung zu jeder Sitzung gibt es später ebenfalls.

  1. Erregungspotenzial als Nachrichtenfaktor?

2. Paradoxer Live-Wahn: viel genutzt, viel kritisiert

Live-Ticker sind gefragt: So gelingen sie

Live-Journalismus ist in. Was einfach aussieht, ist in Wahrheit hoch komplex, denn Recherche, Überprüfung und Veröffentlichung müssen hier so schnell wie bei keinem anderen Format erfolgen. Vier Tipps, wie Journalisten diese anspruchsvolle Aufgabe meistern können. Live-Ticker sind gefragt: So gelingen sie weiterlesen